Nach dem Erfolg in Sprint Rennen für das Sabine Spitz Haibike Pro Team mit der ersten
Top 5 Weltcup-Platzierung des Jahres, sollte das gleiche nochmals im Olympischen Cross-
Country wiederholt werden. Und nach der ersten Runde sah es tatsächlich auch so aus,
als ob dies auch gelingen sollte. Sabine Spitz hatte einen starken Start und führte das Feld
in den ersten Anstieg. Daraus selektierte sich eine gut 10-köpfige Spitzengruppe der auch
die Deutsche Meisterin angehörte. Auf Rang 5 liegend ereilte sie dann in der zweiten Abfahrt
allerdings das Pannenpech. Eine Steinplatte schlitzte den Hinterradreifen auf, so dass die Luft
schlagartig entwich. Das lange Stück zu Fuß in die „Techzone" kostete viel Zeit, viele Plätze
und vor allem auch der Rhythmus. Dazu kam die Kälte, die es zusätzlich erschwerte wieder
ins Rennen zu finden. Erst in der letzten Runde wurden die Beine wieder etwas lockerer und
Sabine gelang es mit viel Kampfgeist Platz 22 zu erobern und wertvolle Weltranglisten Punkte
zu sichern.
„Schade, heute wäre sicher mehr möglich gewesen, aber man muss es halt so akzeptieren"
zeigte sich Sabine Spitz im Ziel sehr enttäuscht.
Sehr enttäuscht war auch Tereza Hurikova (CZE). Eine auf dem ruppigen Untergrund herunter
gesprungene Kette, lies sie schon gleich nach dem Start weit zurückfallen. Zwar machte sie
schnell wieder einige Plätze gut, doch ihre gute Form konnte sie nicht wirklich unter Beweis
stellen. Erst in der letzten Runde hatte sie auf dem engen Kurs nochmals richtig freie Fahrt und
zaubert prompt die sechstschnellste Rundenzeit hin. Damit schob sie sich gleich um 11 Plätze
auf Rang 39 nach vorne. „Es ist wirklich frustrierend, wenn man gleich nach dem Start schon
alle Chancen auf eine Top-Platzierung verliert, obwohl man sich eigentlich gut fühlt.
Bei meinem Heimrennen in vier Wochen werde ich dann hoffentlich mehr Glück haben und
zeigen können, dass ich gut drauf bin", gab sich die Tschechische Meisterin kämpferisch.
Für Kathrin Stirnemann war beim zweiten Cross-Country Weltcup einfach nicht mehr drin.
Noch müde von den fünf „Sprint"-Einsätzen am Freitag war die Tagesform nicht die Beste,
und es fiel ihr schwer auf den steilen 250 Höhenmetern pro 4,7 km Runde Druck zu machen.
„Das ist sicher auch eine gute Erfahrung für mich, auch wenn ich mit dem Resultat nicht zu-
frieden sein kann" sagte Kathrin Stirnemann im Ziel.
| 21.01.2013 Haibike Sleek RC 29 / Binome gigant! |
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