Der Swiss-Cup im Rahmen der populären „Bike Days" in Solothurn wurde in diesem
Jahr nach ergiebigen Regenfällen im Schweizer Mittelland zu einer wahren
Schlammschlacht. Und somit zu einem besonderen Härtetest für das Sabine Spitz
Haibike Pro Team und dem Material. Beim fast auf Weltcup Niveau besetzten Rennen
belegte die Olympiasiegerin nach sechs Runden Platz 8. Auf Siegerin Esther Süss/
SUI hatte sie im Ziel nach einer Fahrzeit von 1:45:11 Std eine Rückstand von 1:52
Min. Obwohl Sabine Spitz im letzten Renndrittel starke muskuläre Probleme hatte,
zog sie ein positives Fazit vom Weltcup-Test: "Das Rennen mit seinen vielen
Belastungswechseln, war eine ideale Vorbereitung für die nächsten Aufgaben im
Weltcup. Wichtiger, als das Resultat, war mir das gute Gefühl das ich hatte." Kathrin
Stirnemann musste das Rennen in der dritten Runde mit Magenkrämpfen enttäuscht
aufgeben. Nachdem in der ersten Runde noch an der Spitze des Feldes lag, bekam
sie in Folge Magenschmerzen die immer schlimmer wurden und sie zur Aufgabe
gezwungen haben.
Nach vier Runden wurde das Rennen noch von einem 9 Damen starken Feld
angeführt in dem Sabine Spitz über weite Strecken das Tempo mitbestimmte.
Eingangs der fünften Runde bildete sich nach einer Attacke von Karen Hanlen (NZL)
ein Führungsduo. Dem konnte die Deutsche Meisterin nicht mehr folgen. Die vielen
Laufpassagen und das Training der Vorwoche führten zu muskulären Problemen.
„Nachdem ich mich in den ersten vier Runden gerade auch in den Anstiegen sehr gut
gefühlt hatte, habe ich nach den Laufpassagen den Rhythmus nicht mehr gefunden.
Die Beine waren plötzlich wie Blei" erklärte Sabine Spitz im Ziel. Das war auch der
Grund warum sie auf den letzten Metern noch sehr viel Zeit verloren hatte. Am
höchsten Punkt in der letzten Runde wurde sie noch als sechste notiert. Den
heraneilenden Lokalmatadorinnen Marielle Saner und Nathalie Schneitter konnte sie
in der langen Flachpassage zum Ziel allerdings nichts mehr entgegensetzen. „Ich
wollte jetzt auch nicht auf biegen und brechen dagegen halten. Das Rennen war
ohnehin schon sehr lang und am nächsten Wochenende ist Weltcup" zeigte sich
Sabine Spitz gelassen.
Der dritte Lauf zum Swiss-Cup wurde für Kathrin Stirnemann eine große
Enttäuschung. Hoch motiviert wollte sie ihre Führungsposition in der Gesamtwertung
verteidigen und in der ersten Runde sah es auch so aus als sollte ihr das auch
problemlos gelingen. Als Führende kam sie aus dem ersten Anstieg und hatte keine
Schwierigkeiten das Tempo an der Spitze mitzugehen. Doch schon in der zweiten
Runde stellten sich Magenprobleme ein, die zusehends schlimmer wurden. Nachdem
sie sich gar übergeben musste, wäre es nicht zu verantworten gewesen das Rennen
fortzusetzen. „Ich hatte mich wirklich gut gefühlt bis zur zweiten Runde und habe
keine Erklärung warum ich Probleme bekommen habe. Ich hoffe, ich kann mich bis
zum nächsten Wochenende erholen" sagte Kathrin Stirnemann nach dem
vorzeiteigen Rennende.
An den nächsten beiden Wochenenden steht jeweils ein Weltcup-Rennen in
Tschechien und Frankreich auf dem Programm des Sabine Spitz Haibike Pro Teams.
Diese beiden Rennen werden auch über die möglichen Olympia-Tickets entscheiden.
Dabei hat vor allem Tereza Hurikova noch die Chance zusammen mit Sabine Spitz
nach London zu fahren.
Weitere Informationen rund um das Sabine Spitz Haibike Pro Team:
www.sabinespitzhaibikeproteam.de
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