Die grandiose Teamleistung rundete Kathrin Stirnemann bei ihrer ersten EM-Teilnahme im Elite-Feld mit Rang 15 ab.Kurz bevor das Rennen los ging öffnete der Himmel über Moskau völlig überraschend - und allen Wetterprognosen zum Trotz - seine Schleusen sintflutartig. Sabine Spitz reagierte prompt und wechselte noch zwei Minuten vor dem Aufruf zur Startaufstellung auf die Schwalbe Schlamm-Reifen „Dirty Dan" und sie tat mehr als gut daran. Bergauf hatte die Olympiasiegerin jedenfalls keine Probleme,
sie verlor nicht mal Zeit gegenüber der späteren Siegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa. Die hatte sich in der zweiten Runde abgesetzt und fuhr fortan alleine an der Spitze. Hinter ihr kämpften gleich vier Fahrerinnen um Silber.
Die Deutsche Meisterin übernahm die führende Position und kontrollierte das Geschehen. Nach drei von fünf Runden kämpften nur noch Sabine Spitz und Esther Süss um Silber, wobei die Südbadenerin eigentlich immer im Vorteil war. Sie holte mehrfach einen Vorsprung heraus, doch Süss kam in den Abfahrten jedes Mal wieder heran. Die Erklärung von Spitz: „Ich hatte keine Bremswirkung mehr, die Beläge waren komplett verschlissen. Dadurch habe ich meinen Vorsprung immer wieder eingebüsst.
"So war das dann auch in der letzten Runde. Spitz war am letzten Anstieg schon wieder zehn Sekunden vorne. „In der letzten Abfahrt war ich dann aber chancenlos", erklärte Sabine Spitz und kam danach nicht mehr an Süss vorbei.
Mit dem einsetzenden Regen von dem Rennen hellte sich das Gesicht von Terezea Hurikova merklich auf. Sie liebt diese Bedingungen und ging so guter Dinge ins Rennen. Allerdings hatte sie ein wenig Respekt vor der sehr schweren Runde mit den extrem vielen und steilen Höhenmetern aus dem Team-Rennen am Donnerstag (Platz 5) mit an den Start gebracht. Deshalb begann sie die Einzelentscheidung etwas verhaltener. Die richtige Taktik wie sich zeigte. Ab Rennmitte machte sie mit teils besten Rundenzeiten viele Plätze gut und schaffte so den Sprung von Rang 12 auf Rang 4 im Ziel.
„Ich bin glücklich, endlich konnte ich meine gute Form auch in einem wichtigen Rennen unter Beweis stellen" freute sich Tereza im Ziel.
Auch Kathrin Stirnemann durfte ihren ersten Auftritt im Feld der Elite-Damen bei internationalen Meisterschaften als großen Erfolg verbuchen.
Auch ihr Haibike Greed 29 trotzte den extremen Bedungen ohne Probleme, so dass sie sehr konstant ihre Runden drehte, Schon nach der ersten Runde wurde sie als 15. notiert. Diesen Platz eroberte sie sich in der letzten Runde wieder zurück nach dem sie zwischenzeitlich auf Rang 17 lag.
„Das war sehr schwer heute. Aber ich habe mich durchgekämpft" zeigte sie sich mit ihrer Premiere zufrieden.
Weitere Informationen rund um das Sabine Spitz Haibike Pro Team: www.sabinespitzhaibikeproteam.de
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