nicht nur ihren souveränen Sieg sondern auch, dass sie schon direkt nach dem Start in einem
20% steilen Asphaltanstieg der Konkurrenz überraschend, - auch für sie selber - ein paar Meter
abnehmen konnte. Zum einen weil sie diese Passagen nur wenig liebt, zum andern weil auch das Training der letzten Wochen dies nicht unbedingt hätten erwarten lassen. Dass sie das hohe
Tempo dann auch durchziehen konnte war wiederum weniger überraschend, wenn man Sabine
Spitz kennt. Denn die Olympiasiegerin ist bekannt dafür einen Wettkampf über die gesamte
Distanz konstant fahren zu können. So wuchs das Zeitpolster auf die nachfolgenden
Konkurrentinnen stetig an, bis zu einem Maximal-Vorsprung von 1:45 Min nach etwa 2/3 des
Rennens. Danach lies es die Deutsche Meisterin in den defektanfälligen Abfahrten etwas
vorsichtiger angehen, um den ersten Saisonsieg nicht zu gefährden.
Tereza Hurikova hatte eine ganz andere „Renn- Dramaturgie" zu erzählen, auch wenn sie nur
wenig später nach der Teamkollegin ins Ziel kam. Nach Schwierigkeiten in der ersten Runde den
richtigen Tritt zu finden und anschließender Aufholjagd, die sie schon zu Beginn der zweiten
Runde auf Rang zwei brachte, wurde sie von einer heruntergefallen Kette - verursacht durch
einen Schlag in einer Kompression - jäh gestoppt. Gewonnenes Terrain war wieder verloren.
Doch die Tschechische Meisterin lies sich nicht entmutigen und rollte erneut das Feld von hinten
auf. Die Konkurrentinnen hatten dem Tempo der jungen Tschechin wenig entgegenzusetzen, so
dass Tereza Hurikova einen souveränen zweiten Platz herausfuhr und so für den Doppelsieg des
Sabine Spitz Haibike Pro Teams sorgte.
Beim ersten Heimrennen der Saison wollte sich Kathrin Stirnemann von ihrer Besten Seite
zeigen. Das gelang ihr blendet, obwohl sie vor dem Rennen beim betrachten des Profils nicht
gerade ins Schwärmen geriet. Sie bewies, auch damit klar zu kommen und zeigte, dass sie
schon jetzt zu den besten Schweizer Mountainbikerinnen gehört. Im ersten Renndrittel hatte sie
noch Kontakt zur ersten Verfolgergruppe der führenden Teamkollegin. Dieser ging dann zwar
verloren, doch nach hinten vergrößerte die Ex-Junioren-Europameisterin ihren Vorsprung immer
mehr. Damit war der Top Sechs Platzierung und damit eines der besten Ergebnisse im Swiss Cup nie in Gefahr für die Schweizerin.
Weitere Informationen rund um das Sabine Spitz Haibike Pro Team:
www.sabinespitzhaibikeproteam.de
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