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Bestnoten für Haibike bei Fahrrad *news

In der aktuellen Ausgabe (02/2009) von Fahrrad *news werden zwei Haibike's vorgestellt. Das Hai Q FS RC Fully und das Rennrad Hai End Road SL. Dabei konnte sich auch Ex-Rennrad-Profi Marcel Wüst..

von den Qualitäten unserer Bikes überzeugen.

Hai Q FS RC Hai Q FS RC

Mit viel Federweg auf Tour

Hailiger Strohsack! Was Haibike für knapp 2000 Euro bietet, ist schon beeindruckend: ein Viergelenker mit Federweg satt, ausgerüstet mit einer weitgehend kompletten XT-Gruppe.

Das Hai Q FS RC geht schon leicht in Richtung All-Mountain: 125 mm Federweg am Heck und eine in drei Stufen verstellbare Gabel (100, 120, 140 mm) lassen auch den einen oder anderen gemäßigten Downhill zu. Die deutliche Absenkung der Front bei komplett „eingefahrener“ Forke sorgt dabei für eine gute Steigfähigkeit. Das liegt natürlich auch an der gattungstypisch aufrechten Sitzposition, die auch das Haibike aufweist: Tourenmäßig kompakt sitzt man auf diesem Rad, also nichts für die betont sportliche Gangart.

Fazit: Beim Haibike sorgen große Federwege und die bequeme Sitzposition für Tourenspaß. Auch der Grenzgang in Richtung All-Mountain ist damit möglich!

Mehr Informationen zum Hai Q FS RC

Der komplette Test bei www.fahrrad-news.com mit 3D-Ansicht.

Hai End Road SL Hai End Road SL

Leistungsstarker Weißer Hai

Einen Mittelklasse-Carbonrenner in toller Qualität zeigt Haibike mit dem End Road SL.

Die Sportmarke der Winora Group, zuständig allein für Mountainbikes und Rennräder, hat inzwischen einige Erfahrung im Umgang mit Carbonrahmen, und die Performance des End Road SL zeigt dies in beeindruckender Manier. Der eher ausgewogen agierende Faserrahmen überzeugt mit hoher Steifi gkeit und geringem Gewicht; zumindest lässt das Komplettgewicht von 7,44 Kilo darauf schließen, denn anders ausgestattet als die Wettbewerber ist das Haibike auch nicht: Shimano Ultegra SL mit Kompakt-Kurbel, Mavic Ksyrium Elite – das ist die Variante, die leichter und teurer als der Equipe-Radsatz ist – mit Schwalbe Ultremo R, dazu unspektakuläre Anbauteile der Eigenmarke XLC und ein Fizik-Arione-Sattel sowie das passende Lenkerband. Nicht ganz so schön ist die Verwendung einer simplen Umwerferschelle anstatt eines aufgenieteten Sockels, was jedoch die stabilere Lösung sein dürfte, sowie die fummelig zu bedienende Rändelschraube an der Stütze unterm Sattel. Montiert ist all dies an einen kräftigen, glänzend weißen Rahmen, der in Sachen Rohrformen keine Experimente eingeht und überall mit schönen Rundungen erfreut. Statt eines Monosteges sind beim Hai die Hinterstreben bis hoch zum Sitzrohr durchgezogen – eine Maßnahme, die sicher auch zur großen Stabilität des Rahmens beiträgt.
Laufruhe und Berechenbarkeit haben die Haibike-Macher ihrem Carbonrenner mit auf den Weg gegeben. Wer ein nervöses Fahrwerk will, könnte den Weißen Hai etwas zahm fi nden, wer dagegen einen sauberen Strich auf den Asphalt ziehen möchte, und zwar auch bei hohem Tempo, ist hier an der richtigen Adresse. Dass es dieses Fahrverhalten in dezenter, unaufdringlicher Optik gibt, ist ein weiteres Plus – ebenso angesichts dieser Leistungen der faire Preis von 2599 Euro.

Fazit von Marcel Wüst: „Schöne, dicke, runde Rohre. Kein nervöser Krieger, aber trotzdem ein echtes Fahrvergnügen. Ein sehr empfehlenswertes Rad."

Mehr Informationen zum Hai End Road SL

Der komplette Test bei www.fahrrad-news.com mit 3D-Ansicht.

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Letzte Änderung: 01.12.2009 / 17:10 Uhr
Ausgedruckt am 10.09.2010 / 09:36