Mit viel Federweg auf Tour
Hailiger Strohsack! Was Haibike für knapp 2000 Euro bietet, ist schon beeindruckend: ein
Viergelenker mit Federweg satt, ausgerüstet mit einer weitgehend kompletten XT-Gruppe.
Das
Hai Q FS RC geht schon leicht in Richtung All-Mountain: 125 mm Federweg am Heck und eine in drei
Stufen verstellbare Gabel (100, 120, 140 mm) lassen auch den einen oder anderen gemäßigten Downhill
zu. Die deutliche Absenkung der Front bei komplett „eingefahrener“ Forke sorgt dabei für eine gute
Steigfähigkeit. Das liegt natürlich auch an der gattungstypisch aufrechten Sitzposition, die auch
das Haibike aufweist: Tourenmäßig kompakt sitzt man auf diesem Rad, also nichts für die betont
sportliche Gangart.
Fazit: Beim Haibike sorgen große Federwege und die bequeme
Sitzposition für Tourenspaß. Auch der Grenzgang in Richtung All-Mountain ist damit möglich!
Mehr Informationen zum Hai Q FS RC
Der
komplette Test bei www.fahrrad-news.com mit 3D-Ansicht.
Leistungsstarker Weißer Hai
Einen Mittelklasse-Carbonrenner in toller Qualität zeigt Haibike mit dem End Road SL.
Die
Sportmarke der Winora Group, zuständig allein für Mountainbikes und Rennräder, hat inzwischen
einige Erfahrung im Umgang mit Carbonrahmen, und die Performance des End Road SL zeigt dies in
beeindruckender Manier. Der eher ausgewogen agierende Faserrahmen überzeugt mit hoher Steifi gkeit
und geringem Gewicht; zumindest lässt das Komplettgewicht von 7,44 Kilo darauf schließen, denn
anders ausgestattet als die Wettbewerber ist das Haibike auch nicht: Shimano Ultegra SL mit
Kompakt-Kurbel, Mavic Ksyrium Elite – das ist die Variante, die leichter und teurer als der
Equipe-Radsatz ist – mit Schwalbe Ultremo R, dazu unspektakuläre Anbauteile der Eigenmarke XLC und
ein Fizik-Arione-Sattel sowie das passende Lenkerband. Nicht ganz so schön ist die Verwendung einer
simplen Umwerferschelle anstatt eines aufgenieteten Sockels, was jedoch die stabilere Lösung sein
dürfte, sowie die fummelig zu bedienende Rändelschraube an der Stütze unterm Sattel. Montiert ist
all dies an einen kräftigen, glänzend weißen Rahmen, der in Sachen Rohrformen keine Experimente
eingeht und überall mit schönen Rundungen erfreut. Statt eines Monosteges sind beim Hai die
Hinterstreben bis hoch zum Sitzrohr durchgezogen – eine Maßnahme, die sicher auch zur großen
Stabilität des Rahmens beiträgt.
Laufruhe und Berechenbarkeit haben die Haibike-Macher ihrem
Carbonrenner mit auf den Weg gegeben. Wer ein nervöses Fahrwerk will, könnte den Weißen Hai etwas
zahm fi nden, wer dagegen einen sauberen Strich auf den Asphalt ziehen möchte, und zwar auch bei
hohem Tempo, ist hier an der richtigen Adresse. Dass es dieses Fahrverhalten in dezenter,
unaufdringlicher Optik gibt, ist ein weiteres Plus – ebenso angesichts dieser Leistungen der faire
Preis von 2599 Euro.
Fazit von Marcel Wüst: „Schöne, dicke, runde Rohre. Kein
nervöser Krieger, aber trotzdem ein echtes Fahrvergnügen. Ein sehr empfehlenswertes
Rad."
Mehr Informationen zum Hai
End Road SL
Der komplette Test bei www.fahrrad-news.com mit 3D-Ansicht.



